e-Mobilität: Welches Antriebskonzept passt euch?

Dieses Thema im Forum "Alternative Kraftstoffe und Antriebe" wurde erstellt von dedetto, 10 Apr. 2019.

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Wenn schon e-Mobilität: Welches Antriebskonzept könnte zu euch passen?

  1. Vielfahrer - Diesel Hybrid

    25.6%
  2. Vielseitigkeit - Diesel Plug-In

    34.9%
  3. Stadtpendler mit Urlaubsanspruch - e-Motor mit Range-Extender

    41.9%
  4. Kurzstrecke = Rein elektrisch

    27.9%
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  1. Saerdna61

    Saerdna61 Aktiv-Mitglied

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    Da ich meine/unserer Fahrzeuge alle kaufe bzw. gekauft habe, würde mir in diesem Fall eine Quersubvention natürlich sehr entgegenkommen. :D

    Ich hoffe jetzt einfach mal....8)

    Grüße
    Andreas
     
  2. Space-Team

    Space-Team Aktiv-Mitglied

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    Also wenn ich mal „realistisch träume“, dann wäre mir ein Bus mit 4 elektrisch angetriebenen Rädern mit je 25KW Leistung und einem Benziner (oder Gas-) Range- Extender am liebsten.
    Der Akku müßte so konzipiert sein, dass ich ihn nicht nur mit meiner PV- Anlage laden kann, sondern er auch umgekehrt bei Bedarf unser Haus mit Strom versorgen kann.
    Ca. 200km rein elektrische Winterreichweite würden mir genügen, sofern man mit laufendem Range- Extender auf der Bahn weiterhin 100km/h erreicht. Der Sprittank des Range- Extenders könnte im Winter zum Heizen genutzt werden.

    “Realistisch” deshalb, weil ich in den kommenden ca. 5 Jahren nicht mit drastisch verbesserten, kommerziell erhältlichen (und bezahlbaren) Akkus rechne und mit derzeitigen LiIon- Akkus mit obigem Konzept der “Batterieballast” im Rahmen bliebe.

    Allein, ich glaube nicht, daß ich es erleben werde, da die meisten Kunden in der zu erwartenden Preisklasse min 300PS erwarten werden...

    Gruss,
    Hans
     
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  3. falk204

    falk204 Top-Mitglied

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    Volle Zustimmung ... allerdings kleine Anmerkung dazu: 4x25KW = 100KW = 136 PS ... vielleicht doch ein bisschen wenig. Für den Vortrieb sicher ausreichend, aber nicht für einen Bremsvorgang über Rekuperation. Wenn man den Antriebsstrang samt Leistungselektronik stärker auslegen würde, könnte mehr Bremsenergie rückgewonnen werden und müsste nicht über die konventionelle Bremsanlage „vernichtet“ werden. Ich würde mal vermuten, dass die stärkeren E-Motoren samt Leistungselektronik nicht der große Kostenblock sind.
     
  4. dedetto
    Themen-Starter

    dedetto Top-Mitglied

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    Hallo.
    Ein kleiner Hinweis sei mir gestattet: Die Vereinfachung "
    Größere Motoren = größere Rekuperation" funktioniert so leider nicht.
    Die max. Rekuperation ist, wie die Ladeleistung, auch von den verwendeten Akkuzellen abhängig. Es gibt da einen
    sinnvollen Maximalwert je Zelle der besser nicht überschritten wird sonst leidet die Lebensdauer der Akkus. Es ist besser ein wenig länger mit mittleren Werten zu rekuperieren, als die Energie auf die "brachiale" Art zurückzuholen. Zudem irritiert es die hinterherfahrenden Verbrenner nicht so ;).

    Aber ich wage mal eine Schätzung: Für 200km Winterreichweite benötigt man beim Bulli mindestens einen 70kWh Akku. Dazu braucht man nicht nur leistungsfähigere, sondern vor allem mehr Akkuzellen als z.B. im leichteren BMW i3. D.h. man kann schneller Laden und mehr Rekuperieren ;).
     
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  5. Kai-Uwe

    Kai-Uwe Aktiv-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich täte mir wünschen, dass so ungefähr in 5-10 Jahren der Wasserstoffantrieb auch im Bulli verfügbar ist. Dann ist unserer 20-25 Jahre alt und 300.000 bis 380.000 km gelaufen. Und dann bin ich Mitte bis Ende 60 und wenn wir dann überhaupt noch Bulli fahren wollen und nicht unseren Lebensabend per großem Wohnmobil überall in Europa verbringen (gern auch mit Wasserstoff), wird es ein Wasserstoffbulli. Wenn es den dann doch noch nicht gibt, fahren wir den alten weiter oder das etwaige Wohnmobil als Diesel.

    So ein schadstoffbeladener Batteriekarren mit Minireichweite kommt mir jedenfalls nicht auf den Hof. Dann lasse ich das Autofahren lieber ganz sein.

    Viele Grüße, Kai-Uwe
     
  6. Micha2

    Micha2 Top-Mitglied

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  7. ibgmg

    ibgmg Top-Mitglied

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    Typenbezeichnung (z.B. 7H):
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    ... und nehme das Flugzeug :D.
     
  8. rasti-ch

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    Bei der Brennstoffzelle bin ich sofort dabei.
    der e-Antrieb grundsätzlich ist das sinnvollste was ein Nutzfahrzeug antreiben kann, die Frage war bisher woher der Strom.
    Die Brennstoffzelle beweist seit fast 35 Jahren das sie funktioniert und sicher ist. Knallgas kann sich erst gar nicht bilden.
    Es gibt interessante Videos im Netz von H2 Tanks die beschädigt werden und ne Flamme dran gehalten ........ ist sehr interessant.

    Solange die Autoindustrie mit den Brennstofferzeugern aus fossiler Herkunft zusammen arbeiten, wird sich nichts ändern.
    Hybride in Europa aus europäischer Fabrikation sind nun mal ausschliesslich zum boosten der Verbrenner gedacht und mit ihre rein elektrischen Kleinstreichweite zum schönrechnen der Flottenemissionen gedacht.

    Die Kfz Hersteller haben riesige Werkstatt Mengen zu betreiben, wer bezahlt das wenn die Fahrzeuge wartungsarm werden????

    Gruss
     
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  9. ibgmg

    ibgmg Top-Mitglied

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    Wieso wartungsarm?
     
  10. 4x4-Multi

    4x4-Multi Aktiv-Mitglied

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    Luftfederung "OmniRoad", 235/65R17 auf 8x17, 3,3 t., Sitzschienen verlängert, bear-lock, Triple-R750_E3, Cate Heckträger...
    Wir haben schon vor 20 Jahren einen reinen E-Ducato (Typ 230) im täglichen, fast ausschließlich innerstädtischen Lieferverkehr eingesetzt. Energiespeicher waren 28 Traktionsbatterien mit 6V, in Reihe geschaltet. Gesamtkapazität waren ca. 28kWh bei einem Akkugewicht von 800-900kg, Reichweite 60-80km.
    Wenn die 6V-Bleiakkus durch heutige LiFePo4-Akku ersetzt werden, wäre eine Gewichtsersparnis von ca. 500kg möglich oder bei gleichem Gewicht eine Reichweite von über 150km - im Stadtverkehr! Und das mit der Fiat-Technik aus den 90er Jahren, d.h. der V-Motor wurde durch einen E-Motor ersetzt, sonst kaum Änderungen (außer der Regelelektronik), dh der E-Motor lief im Stand, es gab eine Lichtmaschine und ein 12V Netz mit eigener Batterie. Da wären mit heutiger Technik bestimmt nochmal 200kg einzusparen und ettliche % Wirkungsgrad herauszukitzeln.
    Ich verstehe echt nicht, warum die E-Lieferwagen derzeit ca 70k€ kosten müssen - mit etwas Hirnschmalz und ein paar Kompromissen wäre hier sehr vieles machbar ...
     
  11. Musikerbulli

    Musikerbulli Aktiv-Mitglied

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    - LED Licht
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    - Heckboard XXL selbstbau
    Umbauten / Tuning:
    Zierlesiten und Ladekantenschutz von Omac
    Es kann auch optische Gründe geben kein E-Fahrzeug zu fahren zu wollen - dann, wenn Auto-Designer & schlechte Schönheitschirurgen ähnlich nachhaltige Scheisse produzieren...

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  12. Stefan H

    Stefan H Jung-Mitglied

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    Aus meiner bescheidenen Sicht kann mittelfristig nur die Brennstoffzelle ein alternatives Antriebskonzept für ein Fahrzeug der Gewichts- und Größenklasse eines Tx sein.
    Warum?

    1.) Der benötigte Energieaufwand, um ein derartiges Fahrzeug anzutreiben ist hoch. Selbst wenn Antriebe immer effizienter werden und der Luftwiderstand noch etwas weiter reduziert wird, die Masse muss bewegt werden und eine große Querschnittsfläche bedeutet höheren Verbrauch.

    2.) Je nach dem wohin der Schwerpunkt beim Hybrid-Antrieb gelegt wird (hohe rein elektrische Reichweite vs. schnelle Tankvorgänge) muss eine mehr oder weniger große und schwere Batterie mitgeschleppt werden. Falls die Batterie klein gehalten wird und der Elektroantrieb nur zur Unterstützung z.B. beim Beschleunigen dient, ändert sich an der CO2-Emission nicht allzu viel.

    3.) Zwei Antriebe bedeuten auch immer höhere Herstellungskosten, Dieselmotoren sind aufwändiger in der Herstellung und hinsichtlich der Abgasnachbehandlung als Benziner.

    4.) Gleichzeitig sind die Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen eines Tx sehr variabel:
    - "Handwerkerkutsche" und Kleinlieferwagen, die im wesentlichen nur Kurzstrecke fahren.
    - Wohnmobil, was selten, dann aber lange Strecken ohne Zeitdruck fährt.
    - Geschäftsfahrzeug, das täglich lange Strecken mit Zeitdruck fährt.
    - Familienkutsche, die häufig kurze Strecken und gelegentlich lange Strecken bewegt wird.

    Fazit:
    Meiner Meinung nach kann keines der genannten Antriebskonzepte alle Anforderungen gleichermaßen ohne Abstriche erfüllen, sofern möglichst viel (lokal) emissionsfrei gefahren werden soll. Dieses wird aber wiederum politisch gefordert und ist ja sicher auch wirklich sinnvoll.

    Und somit kommt eigentlich nur eine Brennstoffzelle in Betracht, wenn alle Anforderungsprofile gleichermaßen erfüllt UND lokal emissionsfrei gefahren werden soll. Grundsätzlich ist die Brennstoffzelle marktreif, lediglich an der Versorgungsinfrastruktur in Europa hapert es derzeit noch etwas. Andere Länder sind hier deutlich weiter, Toyota konzentriert sich mittlerweile in diesem Bereich (fast) komplett auf die Brennstoffzelle. Zweifelsfrei sind Brennstoffzellen derzeit noch relativ teuer, aber hier dürfte der Skalierungseffekt bei einer Großserienfertigung Wunder bewirken.

    Insofern kann man eigentlich nur hoffen, dass Herr Diess mit seiner arroganten Aussage, die Wasserstofftechnologie sei "einfach Unsinn" und werde keine Rolle spielen [Interview mit der WirtschaftsWoche, 12.09.2019] falsch liegt.

    Letzlich liegt es aber an uns Kunden, welche Konzepte wir nachfragen! Vielleicht liest hier ja jemand von VW mit...
     
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  13. hp.svobo

    hp.svobo Top-Mitglied

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    Hallo

    Erst wenn die meisten von uns ein Elektrofahrzeug fahren und unsere Politik merkt das der produzzierte Strom nach dem Braunkohleausstieg nicht ausreicht wird unsere Politik die Brennstoffzelle von der Automobilindustie fordern. Bis dahin wird die Autoindustrie und Politik am Akku festhalten. Seltene Erden werden in Zukunft sicher nicht billiger und die probagierten billigen Akkupreise in Massenherstellung wird es so nicht geben. Wir werden uns nur noch abhängiger von diesen Erzeugerländern machen. Auch die wissen,wie man Geld verdient und bekanntlich macht Angebot und Nachfrage den Preis.
    Elektromobilität kann nur mit der Brennstoffzelle funktionieren,die 1969 schon auf dem Mond war und bewiesen hat,das dies funktioniert.
     
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  14. Stefan H

    Stefan H Jung-Mitglied

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    Nicht ganz: Herr Weil in seiner Funktion als MP von Niedersachsen und damit Aufsichtsrat von VW hat Herrn Diess sehr deutlich widersprochen! Wahrscheinlich ist das nur wieder mal zu leise.
     
  15. MeisterF

    MeisterF Top-Mitglied

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    AHK 34/1800
    Der Staat muss bei Elektroautos auch auf Mineralösteuer verzichten. Die Autohersteller bauen Personal im Motoren- und Getriebesektor ab.
    Ich fände E-Mobilität gut, wenn es neben den anderen Antriebsarten ergänzt werden würde.
     
    smartcdi gefällt das.
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