VW T5, Luftmassenmesser (G70), P0101 unplausibles Signal, Pin 4 hat falsche Signal Spannung

Dieses Thema im Forum "T5.2 - Mängel & Lösungen" wurde erstellt von Spezial2, 20 März 2020.

  1. Nendoro

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    Nochmal zur Konkretisierung: Das Steuergerät wird in seiner Halterung durch eine Blechlasche mit einer M5 Schraube gesichert. Wenn diese weg ist, dann einfach ziehen.
    Die Stecker sind verriegelt. Die Verriegelung muss man erst öffnen, damit sich die Stecker abziehen lassen. Bitte nicht mit Schraubendrehern hebeln.

    Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 März 2020
  2. Spezial2
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    Danke! Ich habe den T94 Stecker heute anhand Deiner guten Beschreibung vom Steuergerät lösen können und die Messung wie von Dir beschrieben durchgeführt:
    Alle 4 Messungen mit meinem Multimeter vom LMM Stecker zum den entsprechenden Pins des T94 Stecker bzw. zur Sicherung im Sicherungskasten haben einen Wert von 0,3 Ohm ergeben.
    Ich gehe davon aus, dass der hohe Widerstandswert daher rührt, dass ich insgesamt 4 Lüsterklemmen an mein Multimeter angeklemmt habe (jeweils 1 Lüsterklemme zur Befestigung der Nadel pro Kabel und jeweils 1 Lüsterklemme pro Kabel zur Verlängerung der beiden Prüfspitzen des Multimeters. Also von Haus aus vermutlich nicht optimal. Aber 4 mal der gleiche Wert. Zum Vergleich habe ich daher mal ein etwa 2 Meter langes Kabel (mit 2 Quetschverbindern an den Enden dran) das ich zu Hause hatte unter den gleichen Bedingungen gemessen. Dies hatte dann auch den gleichen Wert von 0,3 Ohm. Ich gehe deshalb davon aus, dass meine Verkabelung vom T94 Stecker zum LMM Stecker wohl ok ist und eher keinen Kabelbruch haben sollte und das der hohe Wert eher davon kommt dass mein Multimeter sozusagen "nicht geeicht" ist. Als Nächstes werde ich mich nun an den Austausch des AGR Ventils machen.
     
  3. Spezial2
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    Für alle, die wie ich zum ersten Mal die Stecker des MSG abziehen müssen und die vorher mal sehen wollen, wie der T94 und der T60 Stecker am MSG aussehen, ein paar Fotos. Der T94 Stecker ist der größere Stecker bei dem ich die Pins fotografiert habe. Der T60 Stecker ist der kleinere Stecker bei dem ich die Verschluss-Sicherung mit einem Kreis markiert habe. Der T94 Stecker hat die selbe Verschluss-Sicherung. Wichtig ist dass die Verschluss-Sicherungen so weit wie möglich herausgezogen werden müssen, da sich sonst die Stecker nicht lösen. Beim T94 Stecker war das für mich etwas schwierig, da der Kabelstrang auf die Steckersicherung gedrückt hat.
     

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  4. Nendoro

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    Zu den Kabeln nur am Rande folgender Hinweis: Die Widerstandsmessungen können trügerisch sein. Deswegen empfiehlt VW für solche unklaren Fälle oft die pauschale Erneuerung der Litzen mit vorgefertigen Rep-Kabeln (vergoldete Kontakte). Ähnlich dem Verfahren für den Ladedrucksensor. Aber tausch erstmal das AGR, dann biste schlauer. Viel Erfolg.

    Sitzt der Luftfilter richtig in seiner Aufnahme? Falschluft nicht möglich?

    Gruß
     
  5. Spezial2
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    Ich habe am Luftfiltergehäuse die beiden Klammern geöffnet, den Deckel abgenommen und den Luftfiltereinsatz erst erneuert. Den Deckel und das Unterteil des Kastens inklusive Sieb habe ich gereinigt. Dann alles wieder zusammengebaut und die Klammern geschlossen. Die hintere Klammer habe ich extra noch mit einem Spiegel kontrolliert. Denke ich habe da nichts falsch gemacht.

    Was ich noch nicht geprüft habe ist, wie es unter der kleinen Abdeckung unten rechts am Boden des Kastens aussieht (ich nehme an das ist ein Wasserablauf), da ich nicht wusste, wie man die Abdeckung löst und ich diese nicht zerbrechen wollte. Kannst Du mir hierzu ggf. noch einen Tipp geben? Wäre es ggf. ratsam, das komplette Luftfiltergehäuse mit dem Unterteil auszubauen und zu prüfen? Was wäre hierbei zu beachten?

    Vielen Dank!
     
  6. Nendoro

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    Die kleine Abdeckung soll nur verhindern, dass der dortige Wasserablauf durch größere Dinge (Laub etc.) geblockt wird. Um den Wasserablauf zu kontrollieren reicht es aus, eine Tasse Wasser in das Gehäuse zu gießen. Das Wasser muss klaglos ablaufen. Die kleine Abdeckung hab ich noch nie heraus genommen. Deshalb kann ich dir da auch gerade keinen Rat geben, wie die schadlos zu demontieren geht. Ich reinige die Gehäuse in der Regel mit Luftdruck. Das Gehäuse selbst demontiere ich nur, wenn andere Arbeiten das notwendig machen (Zahnriemen).

    Gruß
     
  7. Spezial2
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    Vielen Dank! Dann ist das mit dem Luftfilter bei meinem Fahrzeug so weit in Ordnung. Habe vor, mich nächste Woche mit dem AGR Ventil zu beschäftigen. Werde berichten.....
     
  8. CampX

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    Hallo,

    habe den Thread hier gerade aufmerksam gelesen, da ich sehr sehr ähnliche Probleme habe. Fehler "katalysator gestört" im Armaturenbrett. Zuerst war es die Glühwendel die geblinkt hatte und das Fahrzeug in den Notlauf geworfen hatte. Dann nachdem der Fehler gelöscht wurde kam kurze Zeite später die Kontrollleuchte "Katalysator gestört". Der Fehlerspeicher zeigt aber immer folgende Fehler:

    Fehlercodes über VCDS:
    4794 - Luftmassenmesser (G70)
    P0101 00[237] - unplausibles Signal

    10065 - Luftmassenmesser (G70)
    P0104 00[096] - kein Signal

    der zweite Fehler kann aber davon kommen, dass der Stecker des LMM mal abgezogen war.

    Wenn im VCDS der Test "Prüfung der Plausibilität des LMM" ausgeführt wird wird dieser sofort abgebrochen. Die Verläufe der Luftmasse von Soll und Istwert über der Zeit sehen allerdings sehr gut aus (natürlich ist das eine niedrige abtastrate...).

    Der LMM wurde aber schon durch einen neuen ersatzt. das AGR Modul wurde am Sonntag ausgebaut und komplett gereinigt. Fehler ist nicht weg.

    Dazu komm noch, dass er immer wieder kaum startet. Und ein paar stunden später er auf's erste mal anspringt. Außerdem ist der Motor, wenn kalt im Standgas äußerst unruhig.


    Für Ideen und Hinweise wäre ich sehr dankbar.
     

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  9. Spezial2
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    Ich habe das AGR Ventil heute erneuert. Das Ersatzteil von Valeo hat bei ebay 198 € inklusive Versand gekostet. Dazu kamen noch 20 € für Kleinteile (eine weitere Dichtung da beim AGR Ventil nur 2 die direkt ans Ventil kommen, beinhaltet waren, sowie neue Schrauben und Muttern). Ich hatte mir vorab 2 Schlauchklemmen zum Abklemmen für 25mm Leitungen (Firma BGS) bestellt. Diese haben mit Versand nochmal 23,90 € gekostet. Somit Gesamtkosten von ca. 240 €. Die Schlauchklemmen kann ich empfehlen. Sie entsprechen dem VAG Werkzeug 3094. Eine Zange für Federbandschellen hatte ich bereits. Was ich leider nicht hatte und kurzfristig wegen der geschlossenen Geschäfte auch nicht auftreiben konnte, war ein Lang-Bit T30 mit 50 mm Länge. Dieser wäre sehr hilfreich gewesen um die eine unzugängliche Schraube des AGR Ventils hinten unten zu lösen und wieder zu montieren. Ich hatte leider nur ein normales kurzes T30 Bit und eine T30 Nuss. Hinten recht breit. Mit dem Lang-Bit wäre es mit der kleinen Ratsche viel leichter gegangen. Da ich so ein Bit nicht hatte habe ich bestimmt ca. 1 Stunde länger gebraucht für den Tausch. Insgesamt habe ich ca. 6 Stunden benötigt. 2 Tage vorher habe ich die Schrauben schon mal mit Rostlöser eingesprüht. Sie sind alle leicht aufgegangen. Dank der prima Anleitung hier aus dem Forum war die Reparatur auch für einen Anfänger wie mich machbar. Hat halt bei mir etwas länger gedauert als wenn es ein Profi macht, aber was solls. Der Anleitung aus dem Forum kann ich nur noch hinzufügen, dass ich meine Ratsche am Griff vorsichtshalber an einer 2 Meter langen Schnur festgebunden habe, da ich Angst hatte sie könnte runter fallen und in den "ewigen Jagdgründen" des Motorraums versinken. Außerdem hatte meine Frau die Idee, dass zum Auffangen des Wassers aus dem AGR Kühler nach dem Abziehen der Schläuche ein verschließbarer Gefrierbeutel (3 Liter Allzweck Gefrierbeutel mit Gleitverschluss) verwendet werden könnte, was sehr gut geklappt hat. Diese Beutel sind ja wasserdicht und flexibel und können somit leicht unter dem Hahn platziert und auch im vollen Zustand wieder entnommen werden. Wesentlich handlicher als eine Schüssel. Zum Ablassen des Kühlwassers habe ich den Ausgleichsbehälter leicht aufgeschraubt, dann fließt die Flüssigkeit aus dem AGR Kühler schnell ab. Es ist fast kein Kühlwasser daneben gegangen. Da die Beutel sauber sind könnte man das aufgefangene Kühlwasser am Ende der Reparatur wieder einfüllen. Ich habe allerdings neues genommen, weil ich das noch daheim hatte. Im Anschluss habe ich über VCDS zunächst die Fehlercodes gelöscht und dann die Adaption des AGR Ventils vorgenommen und abgeschlossen. Bisher nur Probefahrt 10 km. Jetzt muss ich mal abwarten, ob die Leuchten aus bleiben. Ich werde berichten..... :)
     
  10. Spezial2
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    Den Fehler kenne ich auch. Kommt dann, wenn der Stecker des LMM abgezogen ist beim Starten des Motors. Ich glaube bei mir hat da direkt beim Starten auch die oragne Glühwendel geblinkt
     
  11. Spezial2
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    Probleme mit dem Starten und dem Standgas hatte ich bisher nicht. Nur während der Fahrt teilweise dann Notlauf mit schlechter Gas-Annahme
     
  12. Nendoro

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    @Spezial2

    Sei mal nicht enttäuscht, wenn der Fehler wieder aufpoppt. Der Tausch des AGR war in deinem Fall (laufleistungsbedingt) einne Maßnahme im Ausschlussverfahren. Eine aktive Fehlermeldung dazu gab es ja nicht. Geschadet hat die Maßnahme in keinem Fall. Ich drücke die Daumen.

    Gruß
     
  13. Spezial2
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    Ich bin nicht enttäuscht, nur etwas ratlos. Das Daumendrücken hat leider nichts genützt. Auto ist anfangs völlig normal gelaufen. Dann hat nach ca. 40 km zuerst die Glühwendel geblinkt. Nach Zündung an/aus kurz wieder weg. Dann wieder da. Soweit ich festgestellt habe tritt das Problem beim Beschleunigen im 3. Gang bei ca. 80 bis 90 km/h auf. Fahrzeug geht dann in den Notlauf. Etwas später ist auch wieder die Motorkontrollleuchte angegangen. Diese geht beim Zündung An-/Ausschalten nicht wieder weg. Anbei nochmal die aktuellen Fehlercodes. Ich habe immer noch den P0101 Luftmassenmesser unplausibles Signal und den P0299 Ladedruck Regelgrenze unterschritten. Bereits bevor ich das AGR getauscht habe ist mir aufgefallen, dass sich die Fehler durch "sportliche Fahrweise" ab einer Drehzahl von über 2000 U/pm provozieren lassen. In der Stadt bei langsamer Fahrweise und auf der Landstraße untertourig im 5. Gang bis 90 km/h treten sie eher nicht auf. Kannst Du mir sagen was ich selbst noch tun kann? Kann ich z.B. mit VCDS noch irgendwelche Überprüfungen vornehmen, die hilfreich sein könnten? Gibt es hierzu ggf. auch eine Anleitung?
     

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  14. Nendoro

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    Wenn Du das selbst lösen möchtest, musst Du jetzt mit weiteren Prüfmaßnahmen fortfahren (siehe auch Beitrag Nr. 11)

    Im Zweifel und bei fehlenden Prüfwerkzeugen muss das eben eine Werkstatt übernehmen.

    Vorweg nochmal die Frage: Aus welcher Quelle stammt der LMM? Wo hast Du den gekauft?
    Aufgrund des P0299 wäre eine Leckage in der Ladeluftstrecke gut möglich. Das könnte in der Folge auch zu unplausiblen LMM-Werten führen.

    Anfangen, bzw. fortfahren würde ich trotz deiner Prüfungen mit der kompletten Kabelneuverlegung vom LMM zum MSG. Ich hatte das ja bereits erwähnt: Es gibt bei diesem Fehler sehr viele Beispiele, wo einfache Durchgangs- bzw. oder Widerstandsmessungen keinen Befund ergaben. Ist mir selbst bei einem Kabelstrang zur Saugrohrrohrklappe auch schon so passiert.
    Weiter gehts mit dem Abdrücken der Ladeluftstrecke. Damit einhergehend Stellgliedtest der Saugrohrklappe bei demontiertem Ladeluftschlauch. Dann weiter mit der Inaugenscheinnahme des DPF und Prüfung der Lambdasonde.
    Deine geplante Prüfung des Luftmassenmessers durch eine Fachwerkstatt steht ebenfalls noch aus. Vielleicht erübrigt sich diese Maßnahme ja, wenn die Kabel zum MSG neu gezogen wurden. Das N75 hattest Du bereits getestet. Hattest Du auch die Unterdruckstrecke nebst Unterdruckdose mit einer Handpumpe auf Leckagen geprüft?
    Weiter mit der Kontrolle der Steuerzeiten und der Hydrostößel (hierzu muss der Ventildeckel runter)

    Der Fehler scheint ja sehr gut reproduzierbar: gemäß deiner Beschreibung nach ca. 40km Fahrstrecke und im Schubbetrieb (Gas wegnehmen bei ca. 40- 70 km/h)

    Demzufolge kann und darf man mal Test- und Logfahrten machen und dabei Messwertkanäle aufzeichnen. Das wäre die billigste Version, um Daten zu sammeln, die eventuell hilfreich sein könnten.

    Bei (kaltem) Motor Aus /Zündung Ein: Abgleich aller Druck- und Temperatursensoren (Beispiel: Außentemperatur <-> >Abgastemperatur <-> Kühlwassertemp. usw.)

    Im Rahmen von Probefahrten:

    Ladedruck Soll/Ist
    gefahrene Geschwindigkeit
    Drehzahlsignal
    Lambdawert
    Luftmasse SOLL/Ist
    Kühlwassertemp.
    Gaspedalstellung, oder alternativ den normierten Lastwert

    Alle Aufzeichnungen im Turbomodus

    Gruß
    Ergänzung zum Stellgliedtest der Saugrohrklappe: diese muss beim Test ruckelfrei von Anschlag bis Anschlag fahren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Apr. 2020 um 10:25 Uhr
  15. Nendoro

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    Nachtrag:

    Das in Beitrag 34 grün markierte als Erstes erledigen...…...
     
  16. Spezial2
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    Vielen herzlichen Dank, für Deine umfangreichen technischen Informationen und Hilfestellungen!:danke:
    Ich möchte so viel wie möglich selbst erledigen und werde mir lieber noch mehr Werkzeug zulegen als gleich aufzugeben und in eine Werkstatt zu gehen, zumal das ja momentan ohnehin etwas problematisch ist.
    Ich habe mittlerweile den 3. LMM eingebaut. Der 1. war von BOSCH. Der 2. von FACET. Der 3. ist nun original VW - ist ja auch BOSCH. Habe bei verschiedenen Händlern auf ebay gekauft.
    Das habe ich mir mittlerweile auch gedacht, insbesondere weil meine Frau draussen gestanden war, als ich von der Probefahrt zurück kam und bei laufendem Motor sowas wie ein "Zischen" im Motorraum gehört hat. Als ich ausgestiegen bin und die Motorhaube geöffnet habe - immer noch bei laufendem Motor - habe ich auch den Eindruck gehabt, ein leichtes Zischen zu hören, konnte das aber nicht lokalisieren. Ein Flüssigkeitsverlust war nicht festzustellen. Nach dem Ausstellen des Motors war das Geräusch weg.
    Habe mir heute folgendes Werkzeug bestellt: Einen BGS Abdrücksatz für Turbolade-System (einen Kompressor und einen Reifendruckprüfer zum Anschliessen daran habe ich bereits) und eine Mityvac/Busching Vakuum und Druckpumpe. Lecksuchspray ist auch vorhanden. Zu dem Thema habe ich mir im Internet auch bereits Videos angesehen - siehe Links. Ebenfalls der Fehler P 0299. Aber anderes Fahrzeug. Bin mir daher nicht sicher welche Schläuche ich dicht machen soll und wo ich Druck drauf machen soll. Vielleicht kannst Du mir da ja anhand der beigefügten Ersatzteile-Zeichnung der Ladeluftstrecke meines T5 mit den entsprechenden Nummern der Schläuche einen Tipp geben.

    Hier die 3 Videos:

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    Die Messung mit dem Oszilloskop konnte ich aufgrund der aktuellen Situation nicht machen lassen. Das N 75 habe ich nicht getestet, sondern gleich erneuert siehe Beitrag 1. Einen Test der Unterdruckstrecke und Unterdruckdose mit einer Handpumpe auf Leckagen habe ich noch nicht vorgenommen. Hierzu habe ich mir aber die oben genannte Handpumpe heute bestellt. Was mir noch fehlt ist eine Anleitung wie man das genau macht - habe allerdings das Forum hierzu auch noch nicht durchforstet. Vielleicht hast Du ja den Link parat?
    Anfangs hatte ich den Eindruck dass der Fehler im Schubbetrieb auftritt. Mittlerweile ist es aber eher so, dass er beim Beschleunigen im 3. Gang bei ca. 80 bis 90 km/h auftritt ab ca. 2000 U/pm.
    Arbeiten am Ventildeckel habe ich zwar an meinem alten Opel Rekord schon vorgenommen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich mir das bei meinem T5 auch zutraue. Zumal ein Eingriff "am offenen Herzen" bei mir auf offener Straße vor dem Haus erfolgen müsste. Ich hoffe das wird nicht notwendig :rolleyes:
     

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  17. Spezial2
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    Ich muss meine gestrige Aussage selbst korrigieren, nachdem ich hier im Forum noch einmal wegen des N75 recherchiert habe:
    Habe nämlich festgestellt, dass ich nicht das N75 getauscht habe sondern dass andere Magnetventil ein Stück weiter rechts. Habe mir deshalb jetzt auch noch das richtige N75 bestellt (das mit dem schwarzen kleinen Luftfilter dran) und werde das dann als nächstes erst mal austauschen sobald das Ersatzteil geliefert wurde. Anbei Bilder von den beiden Teilen. Zu dem neu bestellten N75 hätte ich noch die Frage wie die Befestigung des Altteils aufgeht. Sieht aus, als ob das eine Niete ist - oder ist das eine Plastikschraube die man von oben einfach abschraubt mit einem Sechskant-Bit? Auch hierzu anbei ein Bild von unten. Vielen Dank!
     

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  18. Slaughtercult

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    Dürften Spreiznieten sein, einfach nach oben aushebeln. Imzweifel durch M6 Schrauben und muttern ersetzen, so ist das früher befestigt worden.

    Nebenbemerkung, weil ich bei mir den Luftfilter grad getauscht hab: meiner hatte einen Treffer hinten,Loch im Gehäuse, Probleme hatte ich aber keine...
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Apr. 2020 um 00:16 Uhr
  19. Spezial2
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    M2 les ich da grad bei mir, gemeint sind M6
    NAchtrag: nachgebssert...
     
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